WordPress oder Typo3?

Warum wir umgestiegen sind…

Lumelab-Blog-Wordpress oder Typo3

Wir waren lange Zeit auf der Suche dem „besten“ Open-Source CMS (Content Management System). Wir wollten ein CMS mit dem wirklich jeder unserer Kunden seine Webseite selbst bearbeiten kann, ohne dass man dafür ein IT Studium benötigt. Gleichzeitig sollte es aber so gemacht sein, dass man als Entwickler schnell und unkompliziert jede gute Idee umsetzen kann. Wir haben viele ausprobiert, Joomla, Drupal, Modx… am Ende sind wir bei Typo3 hängen geblieben, dem Schlachtschiff unter den CMS-Systemen. Es kann alles, läuft sehr stabil und rein theoretisch gibt es keinerlei Grenzen. Hier erfahrt nun die Gründe warum wir nun trotzdem zu WordPress umgestiegen sind:

#1 Zeit

Eine nagelneue Typo3 Webseite zu installieren dauert immer mehrere Stunden, wenn man weiß wie es geht. Der Server muss eine lange Liste von Anforderungen erfüllen und eine frische Installation bietet praktisch keine Funktionen. Es gibt nicht mal ein Template, keine Menüs… gar nichts. Alles muss man von Hand dazu programmieren. Dafür gibt’s sogar eigene „Sprachen“, Typoskript und Fluid. Wenn man eine bestehende Installation klont, geht’s zwar doppelt so schnell, es fühlt sich trotzdem an wie eine schlechte Notlösung.

Der Installation dauert in WordPress etwas weniger als 5 Minuten, wenn man sich nicht auskennt, da hat man dann sogar eine fertige, herzeigbare Webseite. WordPress liefert direkt 3 installierte Designs mit. Diese Installation schafft auch meine Oma.

#2 Erweiterungen

Wer seine WordPress Webseite um eine bestimmte Funktion erweitern möchte, der muss sie bloß installieren. Es gibt viele hundert Tausend WordPress Plugins, vom Preisrechner bis zum mehrstufigen Anfrageformular ist alles dabei.  Unsere Kunden sparen sich viel Geld wenn wir komplexe Funktionalitäten nicht von 0 programmieren. Trotzdem ist es notwendig sich mit den Plugins auszukennen, eine Vielzahl an Erweiterungen bietet zwar eine optimale Erweiterung der Webseite, eröffnet aber auch viele Fehlerquellen und Sicherheitslücken.

Typo3 bietet ebenfalls ein Repository mit sehr guten Erweiterungen, die Zahl ist allerdings recht überschaubar, und oft sind sie nur schwach bis gar nicht dokumentiert, ohne wirklichen Support. Bei Problemen und Bugs steht man alleine da. Wer kein Typo3-Entwickler ist, der stößt sowieso unweigerlich an seine Grenzen, wenn er mal eine solche Extension erweitern muss. Die meisten Tipps zu Typo3 findet man auf Blogs wo Nutzer darüber diskutieren, diese sind hauptsächlich auf englisch und sehr unübersichtlich.

#3 Updates

Jede Software hat Sicherheitslücken die irgendwann bekannt werden. Die Hersteller entwickeln dann Updates um diese Lücken wieder zu schließen. Wer als Betreiber einer Webseite nicht gehackt werden will, ist gut beraten diese Sicherheitsupdates schnell zu installieren. In WordPress geht das sehr einfach wenn man weiß wie und je nach Einstellung übernimmt WordPress dies sogar komplett automatisch. In der Regel gibt es alle zwei Wochen ein WordPress update mit allgemeinen Verbesserung und ggf. Sicherheitsupdates.

In Typo3 ist das leider nicht der Fall. Kleinere Sicherheitsupdates können noch relativ einfach über das Backend durchgeführt werden. Große Updates auf eine neue Hauptversion sind dagegen schwierig und Aufwendig. Nichts was man mal so nebenbei erledigt. Ein Update auf eine neue Hauptversion kann auch mal einen 4 stelligen Betrag kosten.

#4 Suchmaschinen Optimierung

Die schönste Webseite bringt einem nichts, wenn sie von niemandem gefunden wird. Deswegen macht man unter anderem SEO (Suchmaschinen Optimierung). Vorallem die On-Page Optimierung die hauptsächlich den Code, die Überschriften und die Bilder behandeln, lassen sich in WordPress dank Plugins wie Yoast oder SEO Framework überschaubar und einfacher einfügen und bearbeiten als in Typo3, denn dort muss man sich, wer hätte es gedacht, alles von Hand dazu programmieren.

#5 Kosten einer Webseite

Hier laufen am Ende alle Fäden zusammen. Selbst wenn der Artikel die Fehler und Macken von Typo3 aufzählt bietet es aufjedenfall tolle Features die in WordPress fehlen. Dazu schreiben wir demnächst auc einen eigenen Artikel. Leider verschlingt eine Typo3 Website verdammt viel Zeit was unseren Kunden unnötige Kosten verursacht. Wir sprechen hier ja von mehreren Tausend Euro die in die Umsetzung von Typo3 fließen.

Die Mehrkosten enden auch nicht mit der Fertigstellung, der Aufwand schlägt sich auch in der Wartung zu buche. Egal ob Updates, neue Funktionen oder die Wartung des Inhalts.

#Fazit

WordPress bietet ein super Übersichtliches Backend in dem auch Benutzer die nicht täglich am PC sitzen damit arbeiten können. In Sachen Installation, Erweiterbarkeit und Wartung ist WordPress definitiv Typo3 überlegen.
Will man eine wirklich sehr speziell gestaltete umfangreiche Webseite mit vielen verschiedenen Darstellungen sollte man aufjedenfall Typo3 in betracht ziehen. Aber Achtung! hier benötigt man nicht nur super Programmierkenntnisse, man muss auch im Typo3 selbst Spezialist sein um solche ausgefallenen Wünsche umsetzen zu können.

Für alle anderen empfehlen wir definitv eine WordPress Webseite. Durch unser Full Service Angebot erstellen wir für Sie gerne jederzeit eine schöne und stimmige WordPress Webseite mit eigenem CMS Zugang und On Page Suchmaschinen Optimierung.

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02.03.2018 - 0 Kommentare

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